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Arbeitsgruppen

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Cyberpeace - Frieden gestalten mit Informatik

FIfF Jahrestagung 2013

 

25. bis 27. Oktober 2013 in Siegen

 

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Übersicht AGs

 

Arbeitskreis Rüstung und Informatik (RUIN)

Mitten im Cyberkrieg -- der Angriff auf die Zivilgesellschaft

Der NSA-Skandal macht deutlich, welchen Stellenwert staatliche Hacker heute haben: Niemand anderes als die NSA ist die größte und finanzkräftigste Hackertruppe der Welt. Sie führt Cyberwar gegen Freund und Feind - und dies seit den 70er Jahren. Nicht allein unsere Privatsphäre ist in Gefahr, sondern die gesamte Infrastruktur, die auf sicheren IT-Systemen basiert. Das Ende des Kalten Krieges konnte der NSA nichts anhaben, sie hat der Welt den Cyberkrieg erklärt. Die Zivilgesellschaft, die das Internet zu ihrem Nervensystem gemacht hat, muss sich den Konsequenzen dieser Entwicklung stellen und staatlicher Computerspionage und -sabotage Einhalt gebieten.
Der Bogen des Workshops reicht von Sicherheitspolitik und Cyberwar, die Rolle der Dienste bei IT-Sicherheit und Bürgerrechten und den Folgen für die Zivilgesellschaft.
Dazu diskutieren aus Sicht von Sicherheits- und Friedenspolitik: Paul Schäfer, aus Sicht von Bürgerrechten und Datenschutz: Karin Schuler, aus Sicht von IT-Sicherheit und Cyberwar: Ingo Ruhmann, und zu zivilgesellschaftlichen Folgerungen: Ute Bernhardt.
Der AK wurde im Sommer 2013 in Bremen neu konstitutiert und wird auf der JaTa weiter arbeiten, siehe unsere Wiki-Seiten zum Thema.

Ute Bernhardt, Ingo Ruhmann, Hans-Jörg Kreowski, Dietrich Meyer-Ebrecht

  

Arbeitskreis Hackertools

Keine Geheimwissenschaft, sondern teilweise kinderleicht zu bedienen. In Händen von „bösen Buben“ eine potenzielle Gefahr. Trotzdem sollte man sie nicht verbieten, sondern dafür einsetzen um Schwachstellen zu finden und zu schließen. Der Workshop zeigt wie leicht die Handhabung ist, und wie viele Möglichkeiten man bekommt, wenn man diese Tools einsetzt.

Matthias Bauer, Sylvia Johnigk

 

Arbeitskreis Videoüberwachung

Unter dem Titel "Strukturen des gesichtslosen Blicks - revisited" wollen wir interdisziplinär über das Thema Videoüberwachung diskutieren. Im Rahmen des ganztägigen Workshops soll die ganze Breite des Themas zur Sprache kommen: 

  • Was ist technologisch passiert - inwieweit haben sich die Kamerasysteme verändert?
  • Was zeigt die Praxis - wer macht sich wie "Videoschutz" zu eigen?
  • Was macht die Politik - welche Ziele werden wirklich verfolgt?
  • Gibt es neue (internationale) gesetzliche Regelungen?
  • Was sagt die Kriminologie - gibt es neue belastbare Evaluierungen?
  • Wie ist es um die Kunst der Gegenwehr bestellt?

Peter Bittner  

 

Arbeitskreis Crypto-party

It is Party Time! Wir wollen gute Laune gegen den Überwachungswahn verbreiten und zeigen, wie wir als Bürger das Heft des Handelns zurückgewinnen können. Es sollen Privacy-Tools zur Verschlüsselung und Anonymisierung vorgestellt und der praktische Umgang geübt werden. Der Staat kommt seiner Verantwortung nach §1 Grundgesetz nicht nach, die Persönlichkeitsrechte der Menschen im Internet zu schützen. Informationelle Selbstbestimmung fängt mit dem eigenen Handeln an. 

offen

 

Menschenrechte in einer digitalisierten Welt

IT-Sicherheit und Datenschutz für Menschrechtsgruppen

Menschenrechtsgruppen, die z.B. Flüchtlinge oder Opfer von Menschen handel betreuen nutzen und verarbeiten sehr sensible Daten dieser Betreuten. Dabei sind sich diese Gruppen z.T. nicht der Risiken bewußt, die ein Datenaustausch über das Internet, die Nutzung von Cloud-Diensten etc. insbesondere auch für die betreuten mit sich bringt. Spätestens seit Snowden (und dem Shutdown von Lavabit) sollte klar sein, dass US-Sicherheitsbehörden Zugriff auf alle Daten von US-Unternehmen erwirken können und dies bei Bedarf auch in großem Umfang tun sowie den Internetverkehr in riesigem Ausmaß überwachen.

ExpertInnen und IT-Fachleute aus dem FIfF und anderen "IT-lastigen" Gruppen und Verbänden können zusammen mit Aktiven aus Menschrechtsgruppen auf die Risiken hinweisen und Lösungsmöglichkeiten skizzieren. In der Arbeitsgruppe wird die Projektidee vorgestellt und diskutiert. Ein wünschenswertes Ergebnis der Arbeitsgruppe wäre neben der Konkretisierung der Projektidee die Entwicklung und Vereinbarung erster Schritte.

Werner Hülsmann