Grüne Bits – Nachhaltige Rechenzentren

Das Projekt Grüne Bits soll die klima- und umweltpolitische Debatte insbesondere im Bereich der Daten- und Cloud-Zentren mit Seitenblick auf Künstliche Intelligenz stärken. Digitalisierung im Allgemeinen und Künstliche Intelligenz (KI) im Speziellen benötigen viele Daten, die in großen Rechenzentren verarbeitet werden. Diese Rechenzentren benötigen Platz, Strom, Wasser und weitere Ressourcen, die der Allgemeinheit dann nicht mehr zur Verfügung stehen. Die versteckten Kosten von Digitalisierung und KI sind ebenso unbekannt wie die geplanten Standorte von Hyperscalern. In unserem Projekt wollen wir diese versteckten Kosten von Digitalisierung und KI sichtbar machen und zur öffentlichen Debatte stellen. Unsere zentrale Überzeugung ist, dass die digitale Zukunft von uns allen gemeinsam gestaltet werden kann, daher vernetzen wir Lokalpolitik mit der Zivilgesellschaft und bieten Informationsveranstaltungen für die Öffentlichkeit an.

The image illustrates the vastness of untouched nature, which supports all (human) life. While much of it is increasingly being first explored, we're increasingly seeing how AI development encourages industrial expansion and exploitation of these previously untouched environments. The digital distortion in the image aims to represent the breakdown of these ecosystems through destructive practices like deforestation and water contamination by AI companies.

Distorted Lake Trees

Lone Thomasky & Bits&Bäume / https://betterimagesofai.org / https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Die Materialität von Digitalisierung im Allgemeinen und Künstlicher Intelligenz im Speziellen und die für Schlüsseltechnologien notwendige Infrastruktur wird im öffentlichen Diskurs zu wenig betont, obwohl sie für alle gesellschaftlichen Bereiche ein großes Veränderungspotential besitzt, auch und gerade in ökologischer Hinsicht. Gigantische KI-Rechenzentren werden in Europa und weltweit geplant, die massive ökologische und sozio-ökonomische Auswirkungen haben, wie nicht nur Algorithmwatch kürzlich berichtete (https:// algorithmwatch.org/de/story-europa-rechenzentren/). Der Ressourcenverbrauch, Energiehunger und Wasserdurst von so genannten AI Gigafactories sprengt die planetaren Grenzen. Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung sieht eine intensive Nutzung von (generativer) KI vor. Dazu soll digitale Infrastruktur, insbesondere in Form von Rechenzentren massiv ausgebaut werden. Wichtige Fragen sind dabei aktuell noch offen: welche Standorte genutzt werden, wie ein möglichst ökologischer Betrieb ermöglicht wird und wie der notwendige, hohe Energieverbrauch klimaneutral gedeckt werden kann. Kommunen und die Zivilgesellschaft stellen sich aktuell die Frage, wo genau in Deutschland diese neuen Rechenzentren gebaut werden, wer für die ökologischen Kosten aufkommt und zu welchem Zweck diese neue Technologie überhaupt eingesetzt wird. Kommunen stehen vor der Herausforderung, die neuen Standorte in ihre lokalen Wirtschaftsstrategien zu integrieren und kommunalen Umwelt- und Klimaschutz zu fördern, etwa durch Wärme- und Energieplanung, aber auch mit Hilfe von Steuer- und Abgaberegelungen für Rechenzentrumsbetreiber*innen. Das Projekt Grüne Bits hat das Ziel, diese konkrete Entwicklung aus einer sozial-ökologischen Perspektive zu begleiten, Transparenz für alle von dieser Entwicklung Betroffenen zu schaffen und Strategien für kommunale Akteur*innen zu entwickeln.

Ansprechperson

Mitwirkende

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Ein neuronales Netz kommt aus der Spitze eines Elfenbeinturms, über den Köpfen einer Menge von Menschen. Einige von ihnen greifen nach oben, um zu versuchen, die Kontrolle zu übernehmen und das Netz zu sich herunterzuziehen. Aquarellierte Illustration.

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine immer größere Rolle in allen gesellschaftlichen Bereichen. Damit sind viele Chancen verbunden, aber auch große Risiken. Das FIfF setzt sich kritisch mit den Entwicklungen im KI-Bereich auseinander. Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine immer größere Rolle in allen gesellschaftlichen Bereichen. Damit sind viele Chancen verbunden, aber auch große Risiken. Das FIfF setzt sich kritisch mit den Entwicklungen im KI-Bereich auseinander.

Vertiefendes zu diesem Thema

Arbeitskreis dazu

Nahaufnahme des Bildschirms. Der pixelige root prompt root@fiff:~# eines der FIfF-Server.
Arbeitskreis

IT-Infrastruktur

Die IT-Infrastruktur des FIfF setzt maßgeblich auf selbstgehostete Open Source und Free Software (FOSS) wie Nextcloud, Debian, Mailman, Dokuwiki und 11ty. Mithelfer:innen sind gern gesehen. Die IT-Infrastruktur des FIfF setzt maßgeblich auf selbstgehostete Open Source und Free Software (FOSS) wie Nextcloud, Debian, Mailman, Dokuwiki und 11ty. Mithelfer:innen sind gern gesehen.

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